Einmal nicht Meister
Dies ist selbstredend nicht spöttisch gemeint, denn die 2. Mannschaft des SV Althegnenberg hat die Meisterschaft in den beiden letzten Jahren mehr oder minder locker errungen. In dieser Saison jedoch hat sich das Blatt gewendet.
Nicht dass die Spieler schlechter geworden wären, nein. Sie sind auch unverändert trainingsfleißig. Dass es dennoch „nur“ zu einem 4. Platz gereicht hat, soll in Althegnenberg auf keinen Fall falsch verstanden werden. Vereine wie der TSV Jesenwang oder der SV Mammendorf haben zu Beginn der Saison neue Spieler gewinnen können.
Bei diesen Vereinen, aber auch beim 1. SC Gröbenzell, hat sich durch den personellen Zuwachs das Gefüge zwangsläufig zu ihren Gunsten verschoben. Aus diesem Grund ahnten die Spieler des SVA schon zu Beginn der Vorrunde, dass es nicht leicht werden würde, nochmals Meister zu werden. Die Ahnung trog nicht.
Gegen die nach dem SVA platzierten Mannschaften konnten die Spieler um Walter Bauer, dem Mannschaftsführer, wie in den Vorjahren teilweise sehr hoch gewinnen. Die am Ende der Saison auf den Plätzen 1-3 stehenden Vereine erwiesen sich als etwas stärker als die Althegnenberger. Dennoch: Ein Spiel mehr als der SV Mammendorf hat der SVA gewonnen.
Damit sich ja niemand täuscht: Die Truppe wird auch in der kommenden Saison –mit der immer besser werdenden Daniela Viertel- ihren „Mann“ stehen und mit Sicherheit während der gesamten nächsten Saison wieder in der oberen Hälfte der Tabelle zu finden sein.
Manfred Haiml
